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25 Nov 2019

tekom 2019: Mit XSLT kann man rechnen

Die Transformationssprache XSLT wurde am 16.11.1999 in der Version 1.0 vom W3C auf den Weg gebracht, ebenso XPath zur Abfrage von Knoten und Werten auf XML-Strukturen. 20 Jahre später sind die Möglichkeiten beider Technologien mit den Versionen 3.0 bzw. 3.1 enorm angewachsen.

Das auf der tekom-Jahrestagung 2019 gehaltene Tutorial „Rechnen, Runden, Rekursion – das numerische Potenzial von XSLT“ fasst spezielle Aspekte datenorientierter Operationen zusammen. Der Beitrag gliedert sich nach einer Einführung in 16 jeweils mit detaillierten Beispielcodes versehene Rubriken mit diesen Schwerpunkten:

  1. Template-Mechanismus
  2. Variablenkonzept
  3. Grundrechenarten
  4. Logiktests
  5. Runden
  6. Aggregatfunktionen
  7. Zahlenformatierung
  8. Umgang mit Datum und Zeit
  9. Sortieren, Gruppieren und Filtern
  10. Reguläre Ausdrücke
  11. Erweiterte Inline-Abfragen
  12. Mathematische Funktionen
  13. Benutzerdefinierte Funktionen
  14. Funktionen höherer Ordnung
  15. Arrays und Maps
  16. Zufallszahlen

Für den Bereich Informationsentwicklung sind besonders Ansätze zur Erstellung von Vektorgrafiken im SVG-Format aus XML-Daten interessant. Dazu wurden die Umsetzungen eines Tortendiagramms und eines Funktionsgraphen behandelt. Dabei ist man schnell beim Einsatz mathematischer Funktionen wie Sinus und Cosinus angelangt, welche in den Sprachumfang der aktuellen Standards eingeflossen sind. Konkrete Ansätze lassen sich am besten anhand des Vortragsmaterials [1–3] erschließen.

Literatur und Ressourcen

[1] Rechnen, Runden, Rekursion – das numerische Potenzial von XSLT. In: Gesellschaft für Technische Kommunikation – tekom Deutschland e. V., Tagungsband zur Jahrestagung 2019 in Stuttgart, S. 350–353.

[2] Präsentation auf Speaker Deck

[3] Vortrag und Demos

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