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27 Okt 2017

Ergebnisse der Lehrveranstaltung “Gestaltungslehre”

Im Wintersemester 2016/2017 wurden in der Lehrveranstaltung “Gestaltungslehre” eine Reihe an Aufgabenstellung bearbeitet und in ein digitales Layout gesammelt. Dabei wurden gestalterische Grundlagen in fotografische, zeichnerische und digitale Anwendungen umgesetzt.

Farbe transportiert Emotionen

Jede Farbe hat seine eigene Wirkung auf den Betrachter. Kombiniert man Farben miteinander, kann man ganz neue Stimmungen und Emotionen abbilden. Dabei handelt es sich um eine subjektive Wahrnehmung, die von den jeweiligen Erfahrungen und dem Hintergrundwissen des Betrachters, aber auch dem Kulturkreis, aus dem die jeweilige Person stammt, abhängt. Im Rahmen dieser Aufgabe wurden folgende sechs Begriffe nur mittels farbiger Gestaltung visualisiert: Freizeit, Privatsphäre, Arbeitswelt, Krise, Zufriedenheit und Euphorie.

Alternativer Text

“Gegenstände werfen manchmal gar nicht so unmenschliche Blicke zurück.” – Gestaltzwang

Alle Geräte und Gegenstände, sogar Häuser können Gesichter darstellen. Mal sehen wir das Wütende, das Verträumte oder das Grinsende. Doch warum? Aus Erfahrung
wissen wir, was zu einem Gesicht gehört. Zwei Augen, Nase und Mund – mehr braucht es nicht. Wenn ein Gegenstand mindestens zwei dieser Aspekte in sich vereint und sei es durch Fenster, Knöpfe
oder ähnliches, können wir darin ein Gesicht erkennen. So können die Grundzüge des Menschen auf ein Haus oder auch einen Staubsauger übertragen werden. Wir sind alle ein bisschen wie Alice im
Wunderland; man weiß nie in welchem Objekt sich das Lächeln der Grinsekatze versteckt hat.


Gestalten heißt Ordnen!

“Objekte, die ganz unterschiedlich sein können, aber dennoch zusammengehören – eine Sammlung. Diese so anordnen, dass ein schlüssiges, doch spannendes Gesamtbild entsteht.”
 


 

Wesen des Bildes – “Zu-Satz”

Auch Bilder können je nach Erfahrungsschatz und Vorwissen des Betrachters unterschiedlichen Interpretationen unterliegen. Textergänzungen unterstützen dabei die beabsichtigte Bildaussage, können aber auch eingesetzt werden um dem Bild einen völlig neuen Kontext zu geben.


Wesen des Bildes – Eine Werbeanzeige

Täglich begegnen wir Werbung auf Plakaten, in der Zeitung oder im Internet. Anzeigen müssen daher auffallen um tatsächlich gesehen zu werden. Der Einsatz von rhetorischen Figuren hilft bei der Gestaltung von ansprechenden Bildern. Hier wurden verschiedene Werbeplakate mit Text-Bild-Kombinationen erstellt.


Variation und Serie

Die Variation von grafischen Zeichen ermöglicht die Kreation völlig neuer Formen und Muster. Durch Aneinanderreihung dieser Variationen entsteht eine komplette Serie neuer Grafiken. Durch Verschieben, Drehen, Spiegeln und Änderung der Farbe können neue Formen und Muster erschaffen werden, die wiederum neu kombiniert werden können.


Abstraktion/Assoziation

Zu erstellen war eine abstrakte, jedoch kreative Gestaltung zu den Themen politische Wahl, Zeitgeist oder Geschwindigkeit. Dabei sollten geometrische Formen und passende Farben verwendet werden, jedoch ohne Körper zu erzeugen. Die Arbeit war im Format A3 und in analoger Form zu erbringen.

 

Projektdaten:

Lehrveranstaltung: Gestaltungslehre
Projektleiter: Björn Weiler
Teilnehmer: Studierende von MIDMM16
Zeitraum: Wintersemester 2016/2017

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